Kamera & Objektive

Meine Kamera ist eine Sony Alpha 7 mit einem Sensor im Kleinbildformat. Daran lassen sich optimal die alten Objektive der Minolta X-700 adaptieren, die Brennweite bleibt die Gleiche. Mir gefällt besonders das Handling und das Format der Alpha 7. Sie liegt gut in der Hand, ist angenehm leicht und gut zu bedienen. In Verbindung mit den Festbrennweiten aus den 70er und 80ern gibt sie eine äußerst gute Figur ab und vermittelt echtes SLR-Feeling. Mithilfe von Focus Peaking und Vergrößerungsansicht lässt sich zudem sehr genau manuell fokussieren. Es macht einfach mehr spaß und verleitet dazu, sich mehr Gedanken bei der Bildgestaltung zu machen. Die Blende wird ebenfalls manuell am Objektiv eingestellt. Durch den hochauflösenden digitalen Sucher kann ich schon vor dem Auslösen beurteilen, wie mein Bild belichtet wird. Der Belichtungsmesser zeigt mir zudem Über- oder Unterbelichtung an. Mit Fokuspeaking wird der scharfe Bereich weiß markiert. Eine digitale Wasserwaage hilft mir beim Ausrichten des Motivs.  Alles in Allem ist die Alpha 7 eine hervorragende Kamera mit perfektem Handling und ausgezeichneter Bildqualität.

Sony Alpha 7, Minolta X-700

 

Meine Objektive

Minolta MD 50mm 1:1.7

Mein Lieblingsobjektiv ist eine Minolta Festbrennweite mit 50mm Brennweite und 1.7er Blende. Das Blickfeld entspricht dem des menschlichen Auges, weshalb man auch von Normalobjektiv spricht. Deshalb sehen die dadurch aufgenommen Bilder auch so natürlich und ausgewogen aus. Die Brennweite erlaubt eine auf das wesentliche reduzierte Bildkomposition. Mit der hohen Lichtstärke von 1:1.7 kann man Personen, Gesichter und Objekte wunderbar vor dem Hintergrund freistellen. Die Schärfentiefe ist bei Offenblende jedoch sehr gering, weshalb man oft auf 2.8 abblenden muss. Ich habe auch ein Minolta 50mm mit F2.0, welches bereits bei Offenblende genügend Schärfentiefe bietet. 50mm ist die optimale Brennweite für Portraits mit unscharfen Hintergrund. 

 

Minolta MD W.Rokkor 28mm 1:2.8

Das 28mm F2.8 von Minolta ist ein moderater Weitwinkel mit hoher Lichtstärke. Damit gelingen ebenfalls schöne Portraits mit etwas mehr Dynamik im Bild durch den größeren Blickwinkel. Mit der geringen Verzerrung ist es auch gut für Gebäude und Landschaften geeignet.  

 

Minolta MD W.Rokkor Tele 135mm 1:3.5

Das Tele kommt immer dann zum Einsatz, wenn ich ein weites Feld überblicken kann und einen bestimmten Bildausschnitt daraus wählen möchte, also etwas nah ranholen will. Die Bilder wirken dadurch schön plastisch und verlieren an Räumlichkeit. Besonders gerne nutze ich es bei tief stehender Sonne oder in der Dämmerung, wenn Hausdächer sowie Landschaften in den Himmel übergehen. Es ist knackscharf und hat eine ausziehbare Gegenlichtblende. 

 

Tokina RMC II 17mm 1:3.5 für Minolta MD

Das Tokina RMCII 17mm ist ein sehr scharfes Ultra-Weitwinkel Objektiv mit mäßiger Verzerrung. Mit der original Gegenlichtblende ist es weniger empfindlich gegen Streulicht und bietet mehr Kontrast. Durch den hohen Blickwinkel wirken Landschaften, insbesondere wenn Wolken mit im Spiel sind, besonders dramatisch. Auch die Innenräume von Gebäuden lassen sich so eindrucksvoll abbilden, wie zum Beispiel die Innenansichten des Petersdoms in Rom oder der Hagia Sophia in Istanbul. Es bleibt jedoch eine spezielle Brennweite, die eher selten zum Einsatz kommt.